Welche SIM-Karten gibt es?

Ansicht von Simkartengrößen

Wie ärgerlich, die neue SIM-Karte passt nicht ins Smartphone?
Zeit sich zum Wohle des Telefonfriedens damit auseinanderzusetzen.

 

Der Klassiker – „Standard-SIM“Größendarstellung Mini-SIM

 

Mit einer stolzen Abmessung von 15 mm x 25 mm x 0,76 mm  war dieses Format aus keinem Handymodell der Anfänge wegzudenken.
Während die Telefone über die Jahre immer kleiner und kleiner wurden, zwischen Klapp- und Schiebetastaturen experimentiert wurde, veränderte sich die auch unter Mini-SIM (oder Klassik-SIM) bekannte Version nicht.

Als Apple 2010 seine Produkte von anderen Mitbewerbern abheben und innovativer wirken wollte war dies die Geburtsstunde einer neuen SIM-Karten-Generation.

Die Unentschlossene – „Mikro-SIM“Größendarstellung Mikro-SIM

 

Klein und kompakt mit ganzen 12 mm x 15 mm x 0,76 mm wollte die Mikro den Mobilfunkmarkt revolutionieren.
Technisch gesehen im Hinblick auf Ihre Verweildauer im Markt zählt diese jedoch eher zu den „one-hit-wondern“. Nachdem sich die Smartphonemodelle optisch immer ähnlicher wurden arbeiteten die Innovativ-Schmieden von Nokia und Apple an neuen Richtwerten im SIM-Kartenbereich.

Das Europäische Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) entschied sich letztendlich für den Entwurf der Kalifornier.

Der Winzling – „Nano-SIM“Größendarstellung Nano-SIM

 

Kleiner ist nicht immer besser…. mit dieser Aussage müssen die Frauen dieser Welt klar die 12,3 mm x 8,8 mm x 0,67 mm große Nano-Sim gemeint haben.

Im September 2012 erschien mit dem I-Phone5 die bisher pfriemeligste Sim-Karte weltweit. Karten aus ihrem Slot zu entfernen war nie einfach sobald die Hände etwas schwitzig waren, für Verbraucher sicherlich unverständlich wie selbst das Einsetzen einer Karte ins Tablet oder Smartphone so ein Sisyphus-Akt werden kann. Bei jedem Wechsel rechnet man im Voraus schon mit einer zerbrochenen SIM-Karte sofern diese freiwillig aus ihrem Slot will.

Nichtsdestotrotz wurde auch diese technische „Errungenschaft“ von den meisten Mitbewerbern sang- und klanglos übernommen. Bediener mit motorischen Einschränkungen oder etwas schlechter Sicht sollten sich dieses SIM-Format von einem Bekannten oder bestenfalls direkt beim Verkäufer fachgerecht einsetzen lassen.

Doch es ist Licht am Horizont, es folgt:

Die Unvollendete – „E-SIM“

 

Technik die Kunden begeistert ist welche die man weder sehen, noch sich damit befassen muss. Die E-SIM als Traum der Verbraucher und Handyhersteller, der Alp für die Mobilfunkkonzerne und Ihre virtuellen Ableger. Wer sich schon als stolzer Besitzer eines E-SIM-Modelles wie zB. eines Samsungs Smartwatch Gear S2 bezeichnen kann ist ein freier Mensch in der Vertragsgestaltung. Ob Prepaid oder Vertrag, Anbieter können leichter gewechselt werden als die eigene Unterhose.

Nachdem die Daten nicht mehr statisch gespeichert werden wie bei den vorangegangenen Chip-Modellen wurde mit der überschreibbaren Funktionalität eine Revolution ermöglicht. Direkt integriert sorgt diese Technik für weniger Verbindungsprobleme da die Kontakte fest miteinander verbunden sind. Vor allem Inhaber von alten SIMs kennen das Spielchen „zwanzig-Mal rein und raus mit abputzen bitte“ falls das Telefon wieder keinen Netzanbieter zuordnen kann.

 

 

Damit es doch noch klappt…..

Ich brauche eine kleinere SIM-Karte?

In der Regel bieten die Netzbetreiber kleinere Karten auch nachträglich an,
Kostenpunkt (je nach Anbieter) zwischen 0,- und 25,- Euro.

Ich brauche eine größere SIM-Karte, was jetzt?

Im umgekehrten Falle benötigt man zur Vergrößerung der ursprünglichen Karte einen SIM-Karten-Adapter.

 

Keine kleineren Karten vom Netzanbieter oder schlichtweg keine Lust dafür Geld auszugeben?
Abhilfe schafft ein Blick in folgendes Video wie SIM-Karten verkleinert werden.

VORSICHT: Jegliche Garantie verfällt sobald eine Karte manipuliert wird

 

 

 

 

 

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